Montag, 23. Januar 2017

Entwicklungschancen: Dörfer gehen online

Die Fachwelt ist sich einig: Eine langfristige Perspektive für Kleinstädte und Dörfer (den ländlichen Raum also) wird es nur mit einer digitalen Offensive geben.

Modellprojekte gibt es bereits einige, gute Ansätze auch - z.B. das
Beispiele, was die Digitalisierug im positiven Sinne für die dörfliche Entwicklung und Gemeinschaft bewirken könnte, gibt es hier zu erahnen (und ich finde, sie machen tatsächlich Lust auf's Mitmachen):
Außerdem beschäftigt sich die Bertelsmannstiftung in ihrem Blog "Wegweiser Kommune" mit vielen Facetten des demografischen Wandels - einer der Schwerpunkte ist die Digitalisierung. Sehr lesenswert, wie ich finde.

Mir kommt in all den guten Beispielen und zukunftsweisenden Projekten allerdings eine Frage zu kurz: Wie schaffen wir es, gerade diejenigen aktiv einzubeziehen, die gleichzeitig a) am stärksten von den neuen Technologien profitieren könnten und b) am schwächsten im Umgang mit der Onliine-Welt sind? 

Das wird nur mit einer Bildungsoffensive gelingen, die die älteren und kaum in der digitalisierten Welt beheimateten Menschen gezielt anspricht - didaktisch und methodisch. Wir dürfen diese Aufgabe nicht (allein) den Kindern und Enkelkindern überlassen, die unter pädagogischen Gesichtspunkten meist denkbar ungeeignet sind. Genauso ungeeignet wie umgekehrt die meisten Eltern als Nachhilfelehrer für ihre Kinder sind.  

Dienstag, 12. Januar 2016

Meine Region: Neues Online-Magazin für Süd-Ost-Niedersachsen

Google sei Dank! Weil ich der Suchmaschine den Auftrag erteilt habe, mir täglich im Rahmen von Google News auch die Online-Nachrichten aus der Region anzuzeigen, bin ich über einen Artikel gestolpert, in dem ein völlig neues Projekt angekündigt wurde: Das Online-Magazin www.meine-region.de. Ich war begeistert. Noch begeisterter war ich,. nachdem ich die Zusage hatte, selber dort veröffentlichen zu dürfen.

Montag, 12. Oktober 2015

Beige Hosen und die Macht der Worte

Am 20. August 2015 geriet Osterode am Harz in Aufruhr. Dank eines WELT-Artikels wurde die Stadt, die von sich selbst behauptet, "um Berge voraus" zu sein, quasi über Nacht zur "Stadt der beigen Hosen" - ja, schlimmer noch: Laut WELT ist Osterode die "deutsche Stadt", die "am schnellsten stirbt". Eijeijei. Was war passiert?

Mittwoch, 22. Juli 2015

"Projektakademie Ländlicher Raum": Studierende präsentieren Dorfentwicklungskonzepte für Wolfshagen

Studierende der PROJEKTAKADEMIE LÄNDLICHER RAUM am "Institute for Sustainable Urbanism (ISU)" in Braunschweig hatten gestern zur öffentlichen Präsentation ihrer Zukunftsideen u.a. für den Luftkurort Wolfshagen im Harz eingeladen. Bei der Bewertung der Projekte ist zu berücksichtigen, dass es sich um Studierende der Fachrichtung Architektur handelt und die Dorfentwicklungsansätze deshalb eher dem baulichen (als etwa dem soziologischen) Bereich zuzuordnen sind. Die Studierenden wurden zu Beginn nicht von Profis sondern von aktiven Bürger(inne)n gebrieft.

Sonntag, 19. Juli 2015

Netzwerk-Projekt von SlowFood Harz für Nachhaltigkeitspreis nominiert

„Tourismus mit Zukunft – Preis für Nachhaltigkeit im Reiseland Niedersachsen“ 

Das niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und die TourismusMarketing Niedersachsen GmbH (TMN) haben 2015 erstmals einen Wettbewerb gestartet, um den Fokus im Tourismus stärker auf nachhaltige Angebote zu richten.

Das SlowFood-Convivium Harz hat sich an dem Wettbewerb beteiligt und ein Konzept für den Aufbau einer Lieferkette von regionalen Erzeugern im Harz und Harzer Umland zu Gastronomen im Harz entwickelt - ein klassisches Netzwerkprojekt also. Und unser Einsatz hat sich gelohnt: Von insgesamt 33 gültigen Bewerbungen wurden nun 11 Konzepte nominiert - und wir sind dabei!!!